Wo wir stehen


Das Wegweiser-Projekt an unserer Schule richtet sich an Mädchen und Jungen der achten Klassen, die sich damit auseinandersetzen, was es bedeutet, „groß“ zu werden. Sie gehören keiner Glaubensgemeinschaft  an, feiern also kein religiös motiviertes Fest an der Schwelle vom jungen Jugendlichen zum  jungen Erwachsenen. Sie sind aber genauso auf der Suche nach Orientierung in dieser Phase ihres Lebens und suchen die Gemeinschaft. Das Projekt findet in der zweiten Schuljahreshälfte statt. Wir bieten ihnen Orte und Zeiten dafür und machen uns mit den jungen Leuten gemeinsam auf den Weg.

Wer mitmacht, sollte offen sein für Fragen und Gespräche und neugierig genug, um sich auf etwas einzulassen, was man nur unter Freunden so nicht thematisieren würde. Es gibt von Anfang an die Möglichkeit mitzubestimmen. Was sich dann umsetzen lässt, liegt in der Gestaltung durch die beiden Schulseelsorgerinnen und eine in der Jugendarbeit erfahrene Mitarbeiterin der TEO-Projekte in unserem Bundesland (TEO=Tage ethischer Orientierung).

Wir sind also mittendrin und gut unterwegs.

Abgetaucht im Mecklenburgischen Hügelland, irgendwo bei Krakow am See. So verbrachten die Jungen und Mädchen des diesjährigen Projektes Anfang März einen Tag und eine Nacht im Jugendschloss Neu Sammit. Wir waren thematisch bisher im Labyrinth unterwegs und auf der Suche nach dem, was uns dieses Symbol für unseren Lebensweg sagen kann. Neben Labyrinthen zum Anfassen, Durchschreiten und einigen Erzählrunden wurde auch ordentlich gespielt in geselliger Runde. Einen Waldspaziergang mit Stopps zum Nachdenken macht man ja auch nicht alle Tage.

Schön war vor allem, dass wir uns alle ein bisschen näher kennenlernen konnten. Nun schauen wir, was uns die nächsten Treffen so bringen und wohin unser Weg bis zur Feierstunde am 11. Mai führen wird.

Fragen können gern jederzeit an seelsorge@dbs.bernostiftung.schule gerichtet werden.

(A. Hirschlipp. S. Clasen)





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