Von Wegweisern, Wegen und Weisen


Es war ein lange herbeigesehntes Datum, dieser Samstag, der 25. September, denn 28 Jugendliche unserer Schule wollten feiern, wie es sich gehört, wenn man auf dem Weg in das reife Jugendalter ist
Im Wegweiser-Projekt hatten sie sich an verschiedenen Themen und Orten damit befasst, was die Welt der Großen so bereithält. Das Projekt hatte für jeweils 14 Jungen und Mädchen im Herbst 2019 und 2020 begonnen und der feierliche Abschluss musste nicht nur einmal verschoben werden.
Am Samstag waren alle Erinnerungen noch präsent genug, um sie noch einmal zu wecken:
So stand zum Beispiel in dem Projekt im Mittelpunkt, dass das Leben wie ein Labyrinth ist und auf dem Weg in die Mitte mehr oder weniger große Meilensteine und Stolpersteine auf uns warten. Es gab einen Austausch darüber, wie Menschen sich im Leben durch Glauben und Vertrauen getragen fühlen, welche Bilder und Symbole sie dafür finden. In einem bewegenden Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Kinderhospiz' Rostock erfuhren die Jugendlichen, dass selbst unfassbar Schweres im Leben eine Leichtigkeit bekommen kann. Dass Erwachsensein immer auch etwas Spielerisches haben sollte, war beim Spiel „Leg dein Leben" zu erfahren. Eine Lebensstation, egal ob realisierbar oder nur im Traum, konnten sich alle in Form einer eigenen Karte in der Spielkartenfabrik in Stralsund gestalten. Überhaupt waren mutige und kreative Blicke in die Zukunft gefragt.
Alles in allem war es eine intensive gemeinsame Zeit, die mit der Feierstunde einen würdigen Rahmen erhielt, nicht zuletzt durch die wunderbare musikalische Untermalung durch den Chor und einige Musiker und Musikerinnen unserer Schule.
Wir Schulseelsorgerinnen sind dankbar und freuen uns schon jetzt auf die nächste Gruppe aus den 8. Klassen, die nach den Herbstferien an den Start geht.

(A. Hirschlipp, S. Clasen)




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