Leitbild der Grundschule der Niels–Stensen–Schule


1.  Unser christliches Menschenbild – unser pastoraler Auftrag

    Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes und wir begegnen ihm mit Ehrfurcht.

2.  Unser Bild vom Kind

    Kinder leben jetzt, hier und morgen.

3.  Unser Bild von Familie

    Familie bedeutet Rückhalt, Geborgenheit und Liebe.

4.  Unser Bild von Zusammenarbeit mit Familie

    Schule und Elternhaus sind Partner, die das Kind tragen, begleiten und fördern.

5.  Unser Bild von Zusammenarbeit im Kollegium

    Das gesamte Kollegium bringt sich in einem partnerschaftlichen Zusammenspiel
    professionell und flexibel ein.

Erläuterungen


zu 1.: Unser christliches Menschenbild – unser pastoraler Auftrag

Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes und wir begegnen ihm mit Ehrfurcht.

Unsere Schule ist ein Ort bewusster Wertevermittlung auf der Grundlage unseres christlichen Menschenbildes. Jeder Mensch ist einmalig und hat eine unverletzliche Würde. Auf der Grundlage des Evangeliums begegnen wir einander mit christlicher Nächstenliebe, Achtsamkeit und Wertschätzung.

Dabei sind wir den Kindern in unserem Leben und Handeln Orientierung und Vorbild. Im Rahmen des Kirchenjahres und im täglichen Zusammensein leben wir gemeinsam mit den Kindern unseren christlichen Glauben. Wir übernehmen Verantwortung für die Seelsorge der uns anvertrauten Kinder.


zu 2.: Unser Bild vom Kind

Kinder leben jetzt, hier und morgen.

Das Kind bewältigt das soziale Leben in Gesellschaft, Gemeinde, Familie und Gruppe.

Wir als Schule nehmen das Kind in seiner jeweiligen Lebenssituation bewusst wahr und nehmen seine Bedürfnisse ernst. Zuwendung, Anerkennung und auch Grenzen sind uns dabei wichtig. Kinder werden entsprechend ihrem Entwicklungsstand in sie betreffende Entscheidungsprozesse einbezogen. So werden z.B. Regeln gemeinsam aufgestellt an deren Verbindlichkeit wir uns halten. Uns ist die Gruppe, wie auch die Stärkung der Individualität jedes Kindes kostbar.Das Kind gestaltet sein Leben eigenständig, kommt mit sich selbst zurecht und übernimmt Verantwortung für sein Handeln. Kindliche Neugierde ist natürlich – sie soll wach gehalten und gefördert werden. Wir schaffen dem Kind Möglichkeiten, sich zu entfalten und sich zu entwickeln. Durch verschiedene Angebote und Formen der pädagogischen Arbeit lernen die Kinder eigenständig zu handeln. Sie übernehmen dabei für sich und ihre Umgebung Verantwortung. Das Kind verinnerlicht das Erlernte und zeigt im Umgang damit Urteils- und Handlungsfähigkeit. Entdeckendes und projektorientiertes Lernen sowie Lernen mit allen Sinnen begleiten das Kind in seiner Entwicklung. Dabei beachten wir die jeweils unterschiedliche Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit des Kindes. Im Rahmen der Möglichkeiten lassen wir dem Kind ausreichend Zeit, Gelerntes zu verinnerlichen. Das Kind lernt, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken, sie einzuschätzen und verantwortungsvoll einzusetzen. Das Kind erlernt das Lernen. Wir schaffen die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Lernfreude, Ausdauer, Konzentration, Ordnung. Lernprozesse und Leistungen werden geachtet und bewertet.

 zu 3.: Unser Bild von Familie

Familie bedeutet Rückhalt, Geborgenheit und Liebe.

Die Familie ist ein Ort, an dem jeder sich frei entfalten kann.

Kinder, die in ihrer Einzigartigkeit geliebt und toleriert werden, entwickeln ein stärkeres Selbstbewusstsein. Darin sind auch Vater und Mutter im Umgang miteinander Vorbild. Unterschiedliche Ansichten und Vorstellungen haben Platz.

Mit jeder Aufgabe, die ein Kind zu bewältigen lernt, fühlt es sich als wichtiges Familien-Mitglied bestätigt.

Eine Familie bietet den besten Halt in allen Wechselfällen des Lebens.

Geborgenheit und Wärme gedeihen nur in einer ausgeruhten Atmosphäre, wenn man sich Zeit füreinander nimmt.

Ehrliches und respektvolles miteinander Umgehen unterstützt und hilft. Wenn es Konflikte gibt, werden sie konkret angesprochen, damit ein Klima des Vertrauens und gegenseitigen Verstehens geschaffen wird.

Bestimmte feste Abläufe in der Familie sorgen für ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Sie stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl.

"Nichts ist unmöglich, alles ist machbar"- das ist die Grundstimmung in jeder Familie. Zuversicht und eine optimistische Haltung geben jedem Familienmitglied das Selbstvertrauen und die Gelassenheit, die es fürs Leben braucht. Solche Familien sehen Schwierigkeiten als Herausforderungen an, die man gemeinsam lösen kann. Wer bereits als Kind das Gefühl hat, das ihm etwas zugetraut wird, dem fällt es in aller Regel später auch viel leichter, seine eigenen Träume zu verwirklichen

zu 4.: Unser Bild von Zusammenarbeit mit Familie

Schule und Elternhaus sind Partner, die das Kind tragen, begleiten und fördern.

Wis­sen­schaft und Bil­dungs­po­li­tik sind sich einig, dass Eltern als wich­tige Part­ner von Schule mit ins Boot geholt wer­den müs­sen. Die Fami­lie beeinflusst die Lern­ent­wick­lung  der Kin­der in besonderem Maße. Deshalb setzen wir uns als Standards:

  1. Es herrscht ein Klima des Willkom­men­seins in der Schule. Die Schule ist ein offe­ner und ein­la­den­der Ort, der von einem freund­li­chen, wert­schät­zen­den Mit­ein­an­der von Schule und Familie geprägt ist.

  2. Ein inten­si­ver und viel­fäl­ti­ger Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zwi­schen Eltern und Lehrkräften ist uns wichtig, um eine aktive Lern– und Erzie­hungs­ko­ope­ra­tion zu entwickeln.

  3. Wir wünschen uns und erwarten Mit­wirkung der Eltern bei vielen Ent­schei­dun­gen, denn das schafft Vertrauen und Transparenz, fördert gegenseitige Wertschätzung und treibt die Schulentwicklung voran.

  4. Berufstätige Eltern sehen sich mit der besonderen Herausforderung der Schulkinderbetreuung konfrontiert. Deshalb ergänzen Angebote unseres Hortes den Schulalltag als zuverlässiger Partner.


zu 5.: Unser Bild von Zusammenarbeit im Kollegium

Das gesamte Kollegium bringt sich in einem partnerschaftlichen Zusammenspiel professionell und flexibel ein.

Das Kollegium besteht aus allen Mitarbeiter/Innen verschiedener Berufsgruppen, die zum Wohle des Kindes in der Schule zusammen arbeiten.

Jeder bringt sich nach bestem Wissen und Gewissen ein und übernimmt Verantwortung für seine Tätigkeit. Die Arbeit jedes einzelnen ist transparent.

Alle Kolleginnen würdigen und akzeptieren die Arbeit des anderen. Anerkennung, Unterstützung und Kritik in Sachlichkeit prägen die Zusammenarbeit. In der gemeinsamen Verantwortung für das Gesamtkonzept ist jede/r Mitarbeiter/In offen und flexibel.